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Crosslauf ist eigentlich die naturverbundenste Form des Laufens. Kein Stadion, keine Straße, sondern querfeldein in leicht profiliertem Gelände auf einem halbwegs festen Untergrund, also abseits befestigter Wege. Kleine Hindernisse sind nicht störend, eher willkommen. Ein Baumstamm/stumpf im Wald, auf der Wiese liegende Strohballen, ein matschiger Untergrund und schon ist einiges an Abwechslung geboten.

Durch den ständig wechselnden Untergrund werden an den Läufer andere Anforderungen als beim Lauf auf der Straße gestellt. Anspruchsvolle Bodenbeschaffenheiten, die natürliche Profilierung des Geländes erfordern einen anderen Laufstil. Die Muskulatur wird gefordert, aber auch gefördert. Ein gleichmäßiges Laufen bezogen auf Geschwindigkeit und Schrittlänge ist nicht angesagt. Der Läufer kann mit der Geschwindigkeit spielen, diese nach Lust dem Gelände anpassen. Dies erhöht natürlich die Belastbarkeit und schafft so ideale Voraussetzungen für spätere Trainingseinheiten.

Der Crosslauf findet idealerweise in den Wintermonaten statt und bildet somit eine hervorragende Grundlage für einen vernünftigen Saisonaufbau. Spezielle Ausdauer und Tempohärte lassen sich aber nur bedingt im Training einüben, die wettkampforientierte Praxis ist das A und O, der Schlüssel zum Erfolg. Der Deutsche Cross-Cup ist dabei ein gewiss lohnendes Wettkampfangebot. (Quelle: leichtathletik.de)

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